OTTERFINGER KULTURWOCHE – 26.10 bis 2.11.2019

Kultur ist der Sieg der Überzeugung über die Gewalt.

Platon (427 – 348 od. 347 v. Chr.), lateinisch Plato, griechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie

PDF – 2019_Flyer

 

PROGRAMM 2019

SAMSTAG 26.10 – Einlass 19:15 Uhr
20:00 Uhr – Julia von Miller mit ihrem Quartett
Eröffnungsabend
„CAPRIOLEN“
musikalische Luftsprünge und Widerständchen in kritischen Zeiten…

Wenn die Werte wackeln, langsam ein anderer Wind weht und auf einmal die Haltung in UnterHaltung  wieder größer geschrieben werden muss, dann bräuchte man einen klaren Kopf, Sprachvirtuosität, Geist und Witz. Mut und Leidenschaft braucht es auch. Vor der Revolte kommt die persönliche Rebellion, vor dem Widerstand das Widerständchen,  vor jedem Ende kommt immer ein Anfang und umgekehrt. Wenn man sich dabei um die eigenen Achse dreht, egal! Denn das sind:  Capriolen ! Die Sängerin und Moderatorin Julia v. Miller hat sich genau umgesehen in der deutschen Unterhaltungsmusik der 20er, 30er und 40er Jahr und zaubert verblüffend Aktuelles auf die Bühne. Mit Lust und scharfer Klinge geht es um „Me too Manifeste“, um Liebe, um Sexuelles, um die große Freiheit und die kleinen Frechheiten, die wir uns jetzt besser bald mal leisten, damit sich unsere gesamte menschliche Existenz nicht hübsch, brav und bieder in eine Korsage der Angst packen lässt. Jawohl !

Dunkle Zeiten, packende Geschichten und schöne, virtuose Musik sind die Rezeptur für einen Abend, der Lust und Mut macht auf das Hier und Jetzt. An den Saiteninstrumenten: Virtuosen, Improvisateure und phantastische Jazzmusiker. Am Flügel: Robert Probst, an Ukulele, Mandoline und Gitarre: Dieter Holesch,  am Kontrabass: Ludwig Leininger

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SONNTAG 27.10 – Einlass 14:45 Uhr

15:00 UhrFÜHRUNG Die Aussteller stellen persönlich ihre Werke vor und….es gibt Kaffee und selbstgebackenen Kuchen!

 

 


SONNTAG 27.10 – Einlass 19:15 Uhr
20:00 Uhr Ensemble V
ielsaitig

Das Ensemble Vielsaitig freut sich, auch dieses Jahr wieder bei der Otterfinger Kulturwoche dabei
sein zu dürfen. Mit einem großen Aufgebot an Instrumenten und weit über 250 Saiten präsentieren
die vier Musiker Klassik und Weltmusik auf Hackbrett, Harfe, Kontrabass und Viola. Das Repertoire reicht von Musik des Mittelalter über Renaissance bis hin zu Gesangs- und Tanzstücken aus verschiedenen Ländern.
Christine Horter, Harfe
Veronika Schöttl, Violine und Bratsche
Lisa Schöttl, Hackbrett und Blockflöten
Patrick Hollnberger, Kontrabass

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MONTAG 28.10 – Einlass 19:15 Uhr
20:00 Uhr
– „Des bin I“  – Michael Fitz

Manche mögen denken, wie kann man sich in diesen Zeiten, wo uns die große weite Welt beinah täglich um die Ohren fliegt und all das immer näher an uns heran rückt, ums Private drehen?
Sollte man, sagt Michael Fitz und tut es, auf so eindringliche wie unterhaltsame Weise. Denn egal was zwischen Menschen an Schönem, Großartigem, Missverständlichem oder zutiefst Grausamen geschieht: Alles hat seinen Ursprung, bei Dir, bei mir, bei Ihnen, bei uns Allen. Je mehr wir erkennen, wie sehr der Wahnsinn der Anderen auch der Unsere ist, je mehr wir die Ursachen des ganz Großen auf einmal im ganz Kleinen erkennen, umso mehr können wir uns darin entspannen – wenn alles gut geht – über unseren eigenen Wahnsinn lachen und uns selbst darin ganz freimütig zu erkennen geben:
Des bin I – Das bin Ich

DIENSTAG 29.10 – Einlass ab 18:45 Uhr
19:30 Uhr – Stefan Murr und Heinz-Josef Braun.
„Das Bayerische Tapfere Schneiderlein“ Lustige LESUNG für Erwachsene.

Sie sind wieder da: nach »Die Bayerischen Bremer Stadtmusikanten« und »Das Bayerische Schneewittchen« erzählen die beiden genialen Erzähler Heinz-Josef Braun und Stefan Murr eine weitere Märchenerzählung mit Musik! Heute haben Sie ihren neusten Streich dabei: das »Tapfere Schneiderlein«, auch diesmal in einer ganz eigenen, wunderbar komischen bayerischen Fassung mit vielen neuen Figuren und Liedern.
Die beiden Autoren, Komponisten und Schauspieler schlüpfen dabei selbst in alle Rollen. Mit dabei sind diesmal das Tapfere Schneiderlein Franze, die die Prinzessin Vroni und ihr Papa König Toni der Faule von Bayern, zwei Dienerratten, die fiese Prinz Jean-Jaques de Papperlapapp, zwei Riesen, die Einhorndame Constanze, der wilde Eber Eberhard und noch viele mehr.

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MITTWOCH 30.10 – Einlass 19:30 Uhr
20:00 Uhr –
Küspert & Kollegen / StummFilmLiveJazz !!!!
Musik von heute für Filme von vorgestern !!
Kino-Programm: Laurel-und-Hardy-Abend
• From Soup To Nuts (USA 1928) – Das wohlhabende Ehepaar Culpepper veranstaltet eine Dinnerparty und verlangt von der Arbeitsvermittlung dafür zwei zusätzliche, möglichst kultivierte Servierkräfte…
• Big Business (USA 1929) Stan und Ollie betätigen sich im sonnigen Kalifornien als Weihnachtsbaumverkäufer.
PAUSE
• Liberty (USA 1929)Die Sache mit der Hose
• Finishing Touch (USA 1928) – Stan und Ollie haben den Auftrag, für 500 Dollar ein Fertighaus zu bauen.

Kleine Kammer-Ensembles neben großen Leinwänden: „Küspert & Kollegen“ greifen die Atmosphäre des Stummfilms. Und richten sich an ein Publikum von heute: „Unsere Musik klingt nicht wie traditionelle Stummfilm-Musik, sondern zeitgenössisch und unvorhersehbar“, sagt der Gitarrist und Komponist Werner Küspert. „Küspert & Kollegen“ haben sich bereits durch die ganze Frühgeschichte der Kinokunst gearbeitet. Werner Küspert schreibt für sein Ensemble zeitgemäße Musik – teilweise auf punktgenauen Einsatz komponiert, während andere Passagen viel Raum für Improvisation und Interaktion lassen.
Besetzung:
Till Martin: Saxophone & Klarinetten
Henning Sieverts: Kontrabass
Bastian Jütte: Schlagzeug
Werner Küspert: Gitarre & Komposition.

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DONNERSTAG  31.10 – Einlass 14:30 Uhr
15:00 Uhr – Dr. Döblingers Kasperltheater
Kasperl und die Stinkprinzessin

Ein packendes Geruchs-Abenteuer rund um die Geburtstagssause der lieblichen Prinzessin Heike. Kasperl und Seppl sind gerade noch eingeladen, Zauberer Gottlieb Wurst und Hexe Annegeer Strudlhofer allerdings nicht. Verschiedene böse Zauberereien bedrohen Heikes Geburtstagsfreude. Doch für Kasperl und Seppl kommt es noch schlimmer: Auch das fürstliche Leberkäs-Gala-Dinner ist in Gefahr. Dauer ca. 45 Minuten

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DONNERSTAG  31.10 – Einlass 19:15 Uhr
20:00 Uhr Kabarett „Das Leben ist kurz, kauf die roten Schuh“
mit Josef Brustmann

Josef Brustmann will in seinem neuen Programm retten, was zu retten ist – mit Singen, Erzählen, Musizieren und Pfeifen im Wald. Dazu schreibt er: „Dass sie mal untergehen würde, die Erde, war allen klar – warum auch nicht? Die Sonne macht das jeden Tag! War doch klar, dass sich irgendein Trumpl findet, der den roten Knopf drückt. Aber es kam alles anders. Die Erde kippte plötzlich von sich aus auf die rechte Seite, viele verloren das Gleichgewicht und stürzten ins All. In England klaute jemand im Durcheinander die Kronjuwelen, in Oberammergau tauchte das Bernsteinzimmer wieder auf. Und in Dr. Söders Staatskanzlei fielen alle aufgehängten Kreuze von der Wand. Als in Berlin der Kuckuck aus der Uhr des Heimat- und Innenministers Horst Seehofer wie ein Beelzebub herausfuhr, dabei mehrere Male „Asylantenraus-Asylantenraus“ schrie, entgleiste zeitgleich in Ingolstadt Seehofers Märklin-Eisenbahn. Durch ganz Oberbayern ging ein gewaltiger Rechtsruck. ‚Kauf dir die roten Schuh‘, hör ich mich noch zu meiner Frau sagen, ‚das Leben ist kurz‘.

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FREITAG  1.11  – Einlass 19:15 Uhr
20:00 Uhr Shevlinquartett

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SAMSTAG  2.11 – Einlass 19:30 Uhr
20:00 Uhr „Des werd scho no“ Musik-Kabarett mit Roland Hefter

„Des werd scho no“ heisst das Titellied der neuen CD samt frischem Bühnenprogramm des bayerischen Urgesteins Roland Hefter. Der junggebliebene 50-jährige Liedermacher und Musik-Kabarettist aus München erzählt seine Lieder und G ́schichten aus der Mitte des Lebens wie wir sie alle kennen. Die Lieder seiner neuen CD handeln von Wünschen, Träumen aber auch den wunderbar schönen Momenten, die das Leben schreibt. Ebenso von peinlichen Situationen, Fehlern oder aus Niederlagen macht Roland Hefter kein Tabu und fand treffende Titel wie z.B.: „Tut mir leid – des is da Neid”,„Es hat sich jeder schon blamiert” oder„Schlimmer geht ́s immer”…All das findet sich bei Konzerten auch mal in kleine, charmante Anekdoten und Gedanken verpackt, die aber immer mit einem Augenzwinkern drauf aufmerksam machen, dass es in unserer Heimat kaum Grund zum Jammern gibt, weil es uns im Vergleich mit vielen anderen Menschen in verschiedenen Orten auf dieser Welt mehr als gut geht.

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